Sag es weiter:

Buchstaben alleine reichen mir nicht

Oft bin ich betrübt (ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll), wenn jemand sagt: „Ich kann nicht malen.“ Beim „Alltagsschreiben“ höre ich es nicht so oft. Da höre ich eher „Ich habe ne Sauklaue“, „Das kann man ja kaum lesen“ „Ich schreibe nicht so gerne.“ oder „Was für eine schöne Schrift.“. Das „Nicht-Können“ dreht sich hier eher um Rechtschreibung oder andere Textarten. Aber keiner würde von sich per se behaupten „Ich kann nicht schreiben.“

In der ersten Klasse spätestens kam ein Lehrer oder eine Lehrerin und zeigte uns, wie man Buchstaben schreibt. Es gab Schwungübungen und mit großer Konzentration führten wir den Stift über das Papier. Nach und nach wurden wir sicherer und schrieben unsere ersten Wörter.

Doch kannst Du Dir vorstellen, Bilder als Sprache zu benutzen? Mit den Emoticons geschieht es zur Zeit automatisch. Viele kleine bunter Bilder laden uns ein, die geschriebene Sprache zu erweitern. Viele Zeichen sind einfach und lassen sich üben. Genauso wie damals, als wir schreiben gelernt haben.

Wenn ich schreibe, schreibe ich seit ein paar Jahren nicht mehr von oben nach unten. Wörter und Buchstaben reichen mir nicht mehr, um meine Gedanken festzuhalten, die Einkaufsliste zu schreiben oder Gefühle auszudrücken. Ich möchte mir ein Bild machen. Bilder, die sich in mir verankern.

(Lies hier in einem Blogartikel dazu)

So habe ich es auch gemacht während meines Coaching mit Susanne Dahl. Fast ein halbes Jahr hat sie mich bis jetzt begleitet auf dem Weg zu einer glücklichen Ernährung.

Welche Zeichen traust Du Dir zu, zu zeichnen? Möchtest Du mehr Bilder meiner gezeichneten „Ernährungsreise“ sehen?