Lotte in 2019

Was kommt als nächstes in 2019? Oder warum ich heute etwas provokant gefragt habe, ob ein Tablet mit zum abendlichen Vorleseritual darf.

Warum ich gefragt habe, die Ergebnisse der Diskussion und welche Schlüsse ich daraus für mein derzeitiges Projekt „Alles Lotte“ ziehe, erfährst du in diesem Artikel.


Seit mehr als einem Jahr erfreut Lotte viele (hauptsächlich) Frauen. Schleicht sich von hinten in ihr Herz und erinnert sie an ihr Kind sein. Manch ungelebter Kindertraum wird wieder wachgerüttelt („Einmal kopfüber in den Schokokuss tauchen“), Freude und Leichtigkeit macht sich breit. Manchmal auch Trost.

Digital und kostenlos teile ich Lottes neueste Erlebnisse auf meiner Facebook-Fanpage und auf meinem Blog. Die ersten kleinen Produkte sind entstanden. Die Aktion „Ein Jahr mit Lotte“ ausverkauft.

Was wird aus Lotte in 2019?

„Was sind die nächsten Schritte?“ fragte ich mich zu Beginn dieses Jahres. Ein Buch war eine naheliegende Antwort. Nach der Veröffentlichung von „Schritte ins Herz“ und „Karten ohne Worte“ weiß ich allerdings genug um die Herausforderungen eines Print-Produktes, sodass ich bei dem Gedanken nicht gleich in Begeisterungsstürme ausbrach.

Die Herausforderung der Produktion eines echten Buches

Ich liebe schönes Papier und gute Gestaltung. Das bekommt man bei keinem Print on Demand Verlag. Es kostet. Geld, Nerven, Lagerplatz, eine gute Vertriebsstruktur. Du kannst dir vorstellen, dass meine Bereitschaft und Kraft nach zwei aufeinander folgenden Publikationen (2016 / 2018) als Ein-Frau-Mannschaft nicht besonders hoch ist zur Zeit.

Ein eBook als Zwischenschritt

Während ich also mit meinem Wunsch schwanger ging, innerlich mögliche Kompromisse mit der Qualität schloss, dachte ich am Wochenende auf einmal: Ich mach ein eBook! Mit einem Schlag war die Last der Print-Produktion wie weggeblasen und ich sah neue Möglichkeiten.

Eine Diskussion auf Facebook

Nichts ahnend stellte ich also heute Morgen auf meinem privaten Facebookprofil meine Frage: „Wer von euch schaut sich Kinderbücher über eBook´s an? Käme ein Tablet mit zum abendlichen Vorleseritual?“
Unter mehr als 40 Kommentaren befand sich einer, der davon erzählte, dass man jemanden kennt, der sich mit seinen Kindern Bilderbücher auf Tablets anschaut.

Gibt es Gründe für ein digitales Kinderbuch?

Ich bohrte etwas weiter nach Argumenten FÜR ein digitales Kinderbuch. „Es muss etwas haben, was ein analoges nicht kann.“ „Die Frage stellt sich nicht mehr, OB wir digitale Medien nutzen, sondern WIE.“ Aus vielen Kommentaren ging eine große Sehnsucht nach beGreifen und mit allen Sinnen erfahren hervor. Aber auch Stress mit den Kindern auf Grund der unglaublich hohen Anziehungskraft der digitalen Medien. Der allgemeine Tenor war also eher ablehnend.

Tablets haben keine Eselsohren

Bücher tragen Erinnerungen. Manch eines abgegriffen, mit Eselsohren. Da kann ein Tablet nicht mithalten. Vielleicht, in 20 Jahren schauen wir darauf und amüsieren uns über unser Selbst von heute, weil es keine Tablets mehr gibt sondern xy. Was auch immer das sein könnte.

Mein eigener Zugang zu den digitalen Medien

Mich hat der Umgang mit den digitalen Medien schon immer gereizt. Im Jahr 2004 machte ich meinen Abschluss an der Universität . In meiner künstlerischen Arbeit „Puzzle“ setzte ich mein Konzept in drei mediale Formen um. Digital war eine von ihnen.

Meine Erfahrungen als Grundschullehrerin

Auch als Grundschullehrerin integrierte ich digitale Technik. Es war ein kleines Puzzlestück von vielen, die ich bei der Gestaltung des Unterrichts nutzte. Dabei stand sie nie im Mittelpunkt meiner pädagogischen Arbeit oder dominierte den Tag sondern sie diente uns – den Kindern und mir.

Die Top 3 am Ende der Diskussion

Was am stärksten an mir während dieser Diskussion gerüttelt hat, waren drei Dinge: Der Stress, der in Familien entsteht, die Sehnsucht nach etwas Greifbarem und die Tatsache: Digital lässt sich einfach nicht mehr wegdenken.

Welchen Beitrag will ich leisten?

Mein vorläufiges Fazit ist Folgendes:

Ein interaktives, originelles, unterhaltsames eBook, dass dennoch für ein sinnliches Erleben und gute Erinnerungen und Spaß in der Familie sorgt.

Ich bin gespannt. Wenn du die nächsten Wochen nichts von mir hörst, weißt du, womit ich beschäftigt bin.

Ich danke noch einmal allen Teilnehmenden bei der Diskussion. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wie du die digitalen Medien in dein Leben integriert hast.

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