Fragst du dich manchmal, wie du kreativ sein kannst? Lies hier über optimale Trainingsbedingungen und meine Erfahrungen mit dem E-Mail Kurs „30 Tage kreativ“ von Birgit Schultz von Marketing Zauber.


„Ich bin nicht so kreativ.“

Wenn ich nicht kreativ bin, tue ich das, was ich immer tue. Ich erledige Routineaufgaben, habe einen klaren Tagesablauf, es geschieht nicht viel Neues.

Kreativität braucht (manchmal) ein Problem

Kreativität suche ich entweder in einem Moment, in dem mir langweilig wird oder wenn ich ein Problem lösen muss. „Kann man das nicht auch irgendwie anders machen?“ ist der Startpunkt an dem sich mein Geist für neue Möglichkeiten öffnet. „Kreativ“ sagen dann oft die anderen. Ich selbst fühle mich mehr wie ein Forscher auf der Suche nach Neuem. Doch genau das ist ein guter Raum, in dem sich Kreativität entfalten kann.

Kreativ sein? Lies hier über optimale Trainingsbedingungen und meine Erfahrungen mit dem E-Mail-Kurs "30 Tage kreativ" von Birgit Schultz.

 

Kreativ sein kann man trainieren

Birgit Schultz von Marketing-Zauber hat einen kostenlosen Kurs entwickelt, der vielseitige Aufgaben aus den unterschiedlichsten Bereichen enthält, die dir helfen, deinen „Kreativitätsmuskel“ zu trainieren und Kreativität zu fördern. Wie auch beim Sport wirst du hier merken, was du

  • noch nie gemacht hast
  • Ewigkeiten nicht gemacht hast
  • noch nie gerne gemacht hast
  • schon immer total toll gefunden hast.

 

Sorge für optimale Trainingsbedingungen, um kreativ zu sein

Du erinnerst dich bestimmt an Momente, in denen dir Aufgaben leicht gelingen, gar nicht und dir auch gar keine Freude machen – ob eine kreative Aufgabe oder auch nicht. So wie Pflanzen bestimmte Wachstumsbedingungen brauchen, um gut zu gedeihen, so braucht auch unsere Kreativität den richtigen Nährboden, damit sie sich entfalten kann.

Die Trainingsaufgaben sind dabei wie Samen, die auf die Erde fallen. Sie wehen davon, sie bleiben liegen, du pflanzt sie tief in die Erde hinein. Lange Zeit scheint nichts zu passieren. Manchmal reißt es dich sofort mit.

Es gibt vieles, was das Angehen einer kreativen Aufgabe beeinflusst:

Deine persönlichen Vorlieben, deine persönlichen Glaubenssätze, deine Erfahrungen, der Zeitpunkt, deine Möglichkeiten. Manchmal braucht es nur einen liebevollen Anstubser. Manchmal muss man erstmal die Erde umgraben, Dünger hinzugeben, warten und der Kreativität einen Raum geben. Wenn auch „nur“ gedanklich.

Wie gut sind deine Trainingsbedingungen?

Für mich funktioniert zum Beispiel Plan und Kreativität nicht so gut. Abmachungen wie „und täglich jetzt eine Aufgabe“ blockieren mich. Ein fester Entschluss hingegen wie „Ich bleibe am Ball“ ist alles, was ich brauche. Dann zieht es mich automatisch zu neuen Aufgaben.

Die Magie des Spiels

Kreativität braucht Spiel. Losgelöstheit, einen Blick von oben. Im Ernstfall sind mir noch nie gute Einfälle gekommen. Sehr wohl aber in Momenten, in dem ich mit dem Ernst gespielt habe. (Schau dir hierzu auch meine Figur an, die ich gezeichnet habe.)

16 quadratische Kästchen zeichnen? 9 runde Dinge suchen und von oben fotografieren? Wörter in einem Text durchstreichen? Es ist ein Spiel. Es darf nicht um die perfekte Linie gehen. Vertröste deinen Perfektionisten auf später. Der darf sich vielleicht in einem Monat deine Aufgaben anschauen und seinen Senf dazugeben. Während des Trainings ist es wichtig, ihn mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Fluss und Leichtigkeit entstehen im Spiel, im kreativ sein – niemals in der Perfektion.

Auch Lotte von oben zu zeichnen war bei aller Herausforderung für mich ein Spiel. Ein Spiel mit der Perspektive ohne Anspruch an Perfektion.

Wie viel Zeit zum kreativen Spielen nimmst du dir?

Bewusst spiele ich immer noch zu wenig. All zu oft steht mir Ernst dabei im Weg. Doch gerade dort, im Spiel, ist das zu Hause unserer Kreativität. Deine Zeichnung soll überzeugen? Ein Text gut sein? Der Hund aussehen wie ein Hund und nicht wie ein Kaninchen? Die Zeichnung erwachsen wirken und auf gar keinen Fall wie die einer Dreijährigen?

Diese Stimmen sind alle Spielverderber. Stell dir vor, du willst „Mensch ärgere dich nicht“ spielen und keiner soll rausfliegen oder du willst unbedingt gewinnen. Der Frust ist vorprogrammiert. Beim Zeichnen, Schreiben, Fotografieren usw. ist es genauso. Es sind die auch unsere Erwartungen, die uns dazu treiben zu sagen „Ich kann das nicht.“

„Spielen ist Dünger für das Gehirn und Kraftfutter für Kinderseelen.“
Gerald Hüther.

Absichtsloses Spielen sorgt für die besten Vernetzungen im Gehirn. Auch bei Erwachsenen öffnen sich in unserem Gehirn die meisten „Schubladen“. Unsere Gedanken sind nicht mehr nur auf eine Sache fokussiert. Wie viel kreativer bist du beim „Mensch ärgere dich nicht spielen“? Ich erinnere mich gut an die Momente, wie ich mich im Spiel fragte, wie ich es schaffen kann, meinen Gegner aus dem Spiel zu schubsen, welche Schritte ich am besten gehe, wann welche Spielfigur den nächsten Zug hat.

Mein Geist war offen. Es fühlt sich anders an als fokussiertes Arbeiten, bei dem du bestimmte Dinge erledigst.

„30 Tage kreativ“ – 30 Aufgaben – eine Quelle für die Kreativität

Meine Erfahrungen mit dem E-Mail Kurs

Die Aufgaben aus dem E-Mail Kurs bieten dir viele Anregungen zum Spielen. Es hängt davon ab, wie du es angehst. Hier teile ich meine Erfahrungen mit dir, und du siehst, was die Quelle zum Versiegen gebracht hat und was ich brauchte, um im Fluss zu sein.

„Ich setze mich sofort mit meinem Skizzenbuch hin. Gerade habe ich Aufgabe 1 erhalten und zeichne 16 verschiedene Blumen in verschiedene quadratische Kästchen. Alles geht leicht von der Hand.

Ausreden, um nicht kreativ zu sein

Aufgabe 2 passt nicht in mein Buch, denke ich. In Wahrheit hätte ich einen Drucker, Klebestift und Schere gebraucht. Ich lasse sie aus. Nun im Nachhinein sehe ich, dass mich die Bequemlichkeit fest im Griff hatte. „Och nö“, denke ich.

Auch die weiteren Tage finde ich viele Gründe, die Aufgaben nicht zu tun. Raus gehen? Nee. Geht gerade nicht. Es ist VIEL zu heiß. Immer neue Ausreden finde ich, die Aufgaben nicht zu tun. (War es wirklich eine Ausrede?)

Welche Bedingungen unterdrücken Kreativität?

Ich ertappe mich dabei, wie ich von mir erwarte, „30 Tage kreativ“ wörtlich zu nehmen. Aufgabe kommt, wird erledigt. 30 Tage lang. Damit schaffe ich aber genau die Bedingungen, die die Kreativität nicht fördern.

Ich bin kein Uhrwerk

Eigentlich sollte ich es inzwischen besser wissen. Ich bin kein Uhrwerk. Manchmal fließt es und manchmal nicht. Manchmal springt der Funke sofort über und manchmal drehe ich mich noch ein paar Mal im Kreis.

Falsche Erwartungen an mich selbst

Die nächsten Aufgaben wandern ungelesen in mein Postfach. Ich schüttele die falschen Erwartungen ab, die ich an mich gestellt habe. Das macht frei. Zudem bewirkt es, wie so oft eine Öffnung. Beim Sichten meiner E-Mails klicke ich eine Aufgabe an und pling – keine Sekunde später laufe ich mit meinem iPad durch die Wohnung auf der Suche nach etwas Rundem. Zu meiner großen Freude fotografiere ich alles Runde von oben, aus der Vogelperspektive, im Quadrat.

Ich liebe Quadrate. Seit mir im Kunststudium das Quadratbuch von Dieter Roth begegnet ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zeitwecker von oben.

Zeitwecker von oben.

 

Und wo bleibt Lotte?

„Wenn du möchtest, teile deine Bilder auf Instagram.“, schreibt Birgit. Hmmm. Das kann ich schlecht machen, denke ich. Die Follower dort werden Lotte vermissen. Also muss Lotte mit aufs Bild. Von oben. Wenn du dich ein bisschen mit perspektivischem Zeichnen beschäftigt hast, kannst du dir vielleicht die Herausforderung vorstellen, vor der ich nun stand.

Lotte aus der Vogelperspektive

Ich fand kaum Bildmaterial. Dabei gibt es Zeichentipps wie Sand am Meer: Von vorne, von der Seite, von hinten, schräg oben, schräg unten – aber die Draufsicht? So direkt von oben, aus der Vogelperspektive? 9 runde Bilder sollten es werden. 9 Mal Lotte von oben.

In meiner Ratlosigkeit fotografierte ich eine Stoffmaus und eine Puppe. Na toll. Ich sah nur Haare! Ich würde einfach etwas schummeln. Diese Aufgabe beschäftigte mich dadurch natürlich wesentlich länger als einen Tag. Die Fotos waren schnell gemacht.

Kreativ sein: Foto einer Puppe aus der Vogelperspektive.

Foto einer Puppe aus der Vogelperspektive.

 

Stolz und glücklich die 9 Tage „Lotte von oben“ erfolgreich gelöst zu haben, führte mich wieder der Zufall zum Postfach und ich klickte mich durch. Ich bearbeitete gleich zwei Aufgaben, die mir mehrere Erkenntnisse (oder Erinnerungen?) brachten, die du weiter oben bereits gelesen hast.

Mein Fazit: Kreativ sein kann man trainieren

Wie du siehst, haben Birgits Aufgaben perfekt funktioniert, um meinen „Kreativitätsmuskel“ zu trainieren: Neue Bilder mit Lotte und ein Blogartikel für dich. Die Aufgaben sind in meinem E-Mail Postfach gespeichert. Hin und wieder greife ich drauf zu und schaue, was mich anspricht.

Absolut empfehlenswert!

Hier geht´s zu Birgits Artikel. Dort findest du auch die Anmeldung zum Kurs.

Zeitwecker von oben mit Lotte.

Zeitwecker von oben mit Lotte. Alle Bilder zu dieser Serie findest du auf meinem Instagram-Account.

 

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